1980 begann mein Weg in Diensten der Bayerischen Polizei. Seit damals male ich Polizei-Cartoons. 
Ich liebe meinen Beruf und sehe, obwohl mir oft genug das Ausfüllen von Statistiken die Sicht trübt, einen Sinn in meiner Tätigkeit. In diesem Job kann man wirklich Freund und Helfer sein. Und obwohl man gelegentlich beleidigt, bespuckt, bedroht, angegriffen oder mit Kot beworfen wird, weiß man, dass es jene braven Bürger danken, die friedlich in ihren Bettchen schlummern und sich von ihrer Arbeit erholen. Sie werden den Dank nicht lauthals in Demonstrationszügen zum Ausdruck bringen. Sie werden die Staatsregierung deswegen auch nicht mit Dankesschreiben überhäufen. Nein, wir Polizisten wissen, dass die anständigen Leute den Dank still in ihrem Herzen tragen. Mehr wollen wir gar nicht.
Es wird wohl nicht viele Berufe geben, die neben stark belastenden Momenten auch mit unglaublich komischen Situationen aufwarten. Mir war es immer wichtig, meine Kollegen mit meinen Cartoons zu erheitern. Humor und Ausgelassenheit beleben das Betriebsklima und befreien von Belastungen. Die Bildchen sind Ausdruck meiner Liebe zu diesem Beruf, der nicht frei von kleinen Makeln ist, die ich mit "spitzer Feder" aufgreife.